Das Mellenlied, heute auch häufig Ossenlied genannt.
Der bis in das 16. Jahrhundert kaum besiedelte und stark bewaldete „Dickenberg“ wurde vom Süden aus Püsselbüren mit Siedlerstellen langsam besiedelt. Der Siedlungskeim befand sich im „Mellenlied“, einem Tal südlich des Dickenberges und nördlich Püsselbürens. Nach 1700 begann mit Errichtung des Preußischen Bergamtes am späteren Abendsternschacht die weitere Besiedlung des Dickenberges. Die Waldflächen wurden gerodet und es entstanden weite Heideflächen. An der heutigen Hellendorner Straße wurde eine Windmühle errichtet. Mit der Abtrennung des Dickenberges von der Bauerschaft Püsselbüren 1957 wurde der Dickenberg ein selbständiger Ortsteil in der Stadt Ibbenbüren. Bis heute wurden zahlreiche Siedlungen angelegt und die Bevölkerung stieg rasch an.
Geographie
Dickenberg liegt im Westteil des Schafberges. Nördlich grenzt der Ort an Obersteinbeck, nordöstlich an Steinbeck, die beide zur Gemeinde Recke gehören. Westlich liegt der ebenfalls zu Ibbenbüren gehörende Ortsteil Uffeln an. Südlich befindet sich Püsselbüren, südöstlich das Stadtzentrum Ibbenbürens und östlich Bockraden. Nach Bockraden hin trennt sich die Ortschaft Dickenberg mit der Senke des Bockradener Grabens zu Bockraden ab. Die höchsten Punkte des Dickenbergs bilden die zu Steinbeck bzw. Obersteinbeck angrenzenden Bergehalden des Bergwerks Ibbenbüren.
Verkehr
Dickenberg liegt an der ehemaligen Bundesstraße 65, die im Zuge des Baus der Autobahn 30 zu einer Landstraße zurückgestuft wurde. Zum Kanal in Uffeln bestand lange Zeit eine Schmalspurbahn, die die Ziegeleien und Bergwerke, sowie Steinbrüche mit dem Mittellandkanal und der Bahnstrecke Löhne–Rheine verband.
Natur
Die zahlreichen ehemaligen Steinbrüche bieten ein Refugium für seltene Tier und Pflanzenarten. Auch die Bergehalden bieten für angepasste Pflanzenarten ein Idealen Lebensraum. Die ausgedehnten Waldgebiete laden zudem zum Wandern ein.

